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Unser neuer Werkstatt-Leiter gibt Gas. Ein kleines Portrait.
Ende 2005 hat Martin Drengenberg einen neuen Werkstatt-Leiter eingestellt: Sebastian Chedor - kurz Basti. Seit dem hat sich in unser Werkstatt sehr viel verändert und ich möchte die Gelegenheit nutzen Basti einmal vorzustellen. Los geht's... Das isser: Basti und sein Chef der Martin. Basti hat ein Problem: er ist Perfektionist. - Zum einen äußert sich das in seinem Aufräum-Wahn... stätig ist er dabei die Werkstatt auf- und umzuräumen um seinen Arbeitsplatz zu verschönern und die gegebenen Möglichkeiten besser auszunutzen. Feierabend machen ohne das Werkzeug weggeräumt zu haben? - Für Basti unvorstellbar. Hier ein Bild der letzten großen Aufräumaktion... das Regal muss weg damit man beim Betreten der Werkstatt nicht immer davorläuft und der restliche Kram muss auch mal sortiert werden. Spass trotz Malloche: zwischendurch werden immer wieder mal alle Autos und Motoren usw. vor die Werkstatt gestellt damit mal richtig durchgewischt werden kann. Hier hat unser Praktikant (übrigens ebenfalls ein Glückgriff von Martin) die Aufgabe übernommen mit unserem roten Putzfix ordentlich durchzuwischen. Klar - wenn die ganzen Autos wieder drin sind ist die Werkstatt wieder voll... trotzdem sieht man den Unterschied zwischen "aufgeräumt voll" und "einfach nur voll" :-) Zum anderen sieht man auch beim Schrauben den Perfektionisten in Basti, denn er ist mit ganzem Herzen bei der Sache... Schummelkram und Rumgepfusche a la "Murks und Gehtnicht" gibt's bei Ihm nicht. Egal ob ein kleiner Speedster-Motor oder ein großer V8... bei Basti sind sie alle in guten Händen. Hier eins unserer Sorgenkinder: der V8 aus dem Mercury im Hintergrund. Da der vom Motorenbauer frisch zusammengebaute Motor sich im Mercury komisch anhörte hat Basti mal eben einen Motorständer zusammengebraten und auf eine Palette geschraubt um den Motor außerhalb des Autos vernünftig einlaufen lassen zu können. In seiner Freizeit schraubt Basti an seinen Autobianchis und treibt damit auf den verschiedensten Rennstrecken sein Unwesen. Er fährt unter anderem in der Abarth Coppa Mille mit... und das garnicht mal schlecht. In seiner eigenen kleinen Werkstatt dreht sich alles um die kleinen Kampfzwerge wie sie liebevoll von Ihren Fahrern und Fans genannt werden. Neben seinem Renner mit dem er hier auf dem Nürburgring unterwegs war baut er zur Zeit einen Straßen-Bianchi von Grund auf neu auf... wie gesagt: keine halben Sachen. Tobi |